|
|
 |
|
|
Kosten sparen – aber richtig!
|
|
|
|
Kosten sparen leicht gemacht… , doch bei genauerem Hinsehen kann Kosten sparen ganz schön Geld kosten! In der Praxis der Metallbearbeitung ist zum Beispiel oft zu beobachten, dass zwar neue und hoch leistungsfähige Werkzeugmaschinen beschafft werden, jedoch die Leistungsfähigkeit der Werkstückspannsysteme und der oftmals schlicht und ergreifend falsch ausgewählten Zerspanungswerkzeuge in keinem Verhältnis zur Performance der Maschine stehen. Die logische Folge daraus ist: So wird die Maschine niemals maximal genutzt werden können und auch kaum wirtschaftlich arbeiten! Es ist ganz einfach ein teurer Anachronismus, wenn ältere Spannmittel und Werkzeuge, nur weil sie noch im Lager liegen oder gerade nicht im Einsatz sind und einigermaßen passen könnten, auf modernsten CNC-Maschinen zum Einsatz kommen. Nichts dagegen einzuwenden, wenn das zufällig passt, aber allzu oft wird das halt passend gemacht, womit die Wirtschaftlichkeit dann von vorneherein in Frage gestellt ist.
Um den Forderungen der Kunden und Anwender nach mehr Produktivität, Qualität und Wirtschaftlichkeit aktuell und in Zukunft genügen zu können, wurde bei ISCAR die neue Fertigungsphilosophie F.M.R. (Fast Metal Removal) entwickelt, die als dreistufiges Konzept die Fertigungs-Philosophie, die Analyse zur Bestimmung der künftigen Strategie, und zu guter Letzt deren Umsetzung in die Praxis beinhaltet. Vereinfacht ausgedrückt verfolgt F.M.R. das Ziel, durch ein Bündel geeigneter Maßnahmen die Senkung der Produktionskosten insgesamt und eben nicht primär nur die Reduzierung der Werkzeugkosten herbeizuführen. Ausgehend von einer gründlichen Analyse der Bearbeitungsanforderungen, sollen mit einer F.M.R.-Lösung größere Abspanraten in kürzerer Frist mit höherer Qualität und bei maximalen Werkzeug-Standzeiten erreicht werden. Besseres Zerspanen setzt jedoch grundsätzlich den Einsatz des jeweils technologisch höchsten sowie aktuell anwendbaren Werkzeug-Standards voraus, was bei ISCAR durch permanente Innovationen in Hard- und Software gewährleistet wird.
F.M.R.? F.M.R.!
Vor allem aber gilt es, F. M. R. sozusagen in den Köpfen durchzuführen, denn wer an den Werkzeugkosten spart, spart nachweislich am falschen Platz! Neutrale Untersuchungen belegen, dass die Werkzeugkosten an den gesamten Produktionskosten nur einen Anteil von etwa 3% haben, auf das Rohmaterial, die Bearbeitungsmaschinen, die Qualitätssicherung, das Personal und andere Faktoren aber 97% entfallen. Versucht man nun z. B. durch den Einsatz billigerer Werkzeuge die Werkzeugkosten insgesamt um 20% zu senken, führt das bezüglich der Gesamtkosten zu einer totalen Einsparung von lediglich 0,6%. Das kann kaum der richtige Ansatz zur Senkung der Produktionskosten sein. Ist jedoch der Anwender in der Lage, dank höherer Standzeiten (50%) die Werkzeuge länger einzusetzen und die Wechselvorgänge zu reduzieren, so kann er bei gleichen Werkzeugkosten die Gesamtkosten bereits um 1,5% verringern. Mit F. M. R. oder Fast Metal Removal „like“ ISCAR lässt sich aber nicht nur die höhere Werkzeug-Standzeit in mehr Profit umsetzen, sondern die Produktivität insgesamt teilweise bis zu 20% steigern, wodurch sich, bei Werkzeugkosten von nach wie vor 3%, am Ende rund 15% Einsparungen an den Produktionskosten ergeben!
In der Konsequenz bedeutet dies, dass jede aber auch jede einzelne Detail-Verbesserung und natürlich erst recht umfassende Optimierungen oder komplette Werkzeug-Neu-Entwicklungen gemäß F.M.R.-Philosophie puren Anwendernutzen generieren, der den Kunden dann jeweils und sofort den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung verschafft. Werkzeug-Werkstoffe, präzise Werkzeug-Fertigung, innovative Schneidstoffe und Beschichtungen, hohe Standzeiten und minimale Wartung – F.M.R. bringt die Innovationskraft sowie das umfassende Produkte-, Beratungs- und Dienstleistungsprogramm von ISCAR ein ums andere Mal auf den Punkt, der da Einsparen von Produktionskosten heißt!
|
|
|
 |
|