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Baby-Boom bei MULTI-MASTER`s
Das MULTI-MASTER-Fräswerkzeugsystem des Zerspantechnik-Spezialisten Iscar Germany GmbH, 76275 Ettlingen, ist in kürzester Frist zur Benchmark für die Wettbewerber geworden. Und bevor die Konkurrenz richtig Atem holen kann, legt „das Original“ nochmals kräftig nach und erweitert diese erfolgreiche Produktlinie um eine ganze Reihe von auswechselbaren Fräsköpfen wie von Schäften. Im Bereich Fräsköpfe gibt es neu einen FINISHRED-Kopf mit Durchmesser 25 mm für den universellen Einsatz zum Schruppen und zum Schlichten. Für die Bearbeitung von Werkzeugstählen und schwer zerspanbaren Werkstoffen gibt es zudem einen Fräskopf in CHATTERFREE-Ausführung mit ebenfalls 25 mm Durchmesser und dieser zeichnet sich durch vier Schneiden, 38° Drallwinkel sowie eine variable Teilung zum Schruppen und/oder Schlichten aus. Die beiden Fräsköpfe sorgen bei niedrigen Kosten für hohe Abspanraten und reduzieren dank verringerter Werkzeugwechsel gleichzeitig die unproduktiven Nebenzeiten. Darüber hinaus gibt es auch zwei weitere Schaftausführungen, nämlich einen konischen Weldon-Stahlschaft mit 40 mm Durchmesser und T15-Gewindeanbindung sowie zylindrische Stahlschäfte der Durchmesser 25 und 32 mm mit Weldonfläche und T15-Gewindeanbindung. Praxistipp dazu: Beim Schruppen können axiale Kräfte bewirken, dass der T15-Schaft aus der ER-Spannzange herausgezogen wird. Für solche Fälle werden Maxin-Spannfutter empfohlen. Des Weiteren sind bei den Fräsköpfen neue Varianten im Lieferprogramm, etwa zum Fasen und Aufsenken ein Zweischneiden-Fräskopf mit 20 mm Durchmesser; oder zum Nutenfräsen ein Zweischneiden-Wechselkopf mit 14 mm Durchmesser und 10° Spiralwinkel. Den sicher nur vorläufigen Abschluss bilden drei Zweischneider-Torusfräsköpfe im Durchmesser 16 mm und mit den Eckenradien 2,0 bzw. 3,0 oder 4,0 mm. Schließlich gibt es für die Adaption von MULTI-MASTER-Wechselköpfen direkt in Spannzangenaufnahmen Größe ER 11, ER 16 und ER 20, wobei die Anbringung eines Sechskants an der Kopfrückseite das vorherige Verschrauben in die Spannzangenaufnahme erübrigt und das Festziehen im eingebauten Zustand erlaubt.
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