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 Auswahl des geeigneten Spanformers
Zum Einstechen und Drehen von Stahl, legiertem Stahl und rostbeständigem Stahl gibt es zwei Spanformertypen: die F-Type und die P-Type. Drehen Das Diagramm vergleicht die Spanbruchbereiche der Spanformertypen GIP und GIF. Schneideinsätze der Spanformertype P eignen sich bis zu 0.5 mm Vorschub, die F-Type erreicht unter gleichen Bearbeitungsvoraussetzungen maximal 0.35 mm. Spanformertyp F Der Spanformertyp F ist erhältlich bei: . CUT-GRIP Schneideinsätzen GIF zweiseitig, geschliffen . CUT-GRIP Schneideinsätzen GIMF einseitig, M-Toleranz . TOP-GRIP Schneideinsätzen TGMF einseitig, M-Toleranz Der Spanformertyp F funktioniert einwandfrei bei niedrigem bis mittlerem Vorschub mit mittlerer Schnitttiefe bei Werkstückstoffen, die nicht einfach zu zerspanen sind wie z.B. austenitischer rostbeständiger Stahl und hoch hitzebeständige Legierungen. Die F-Type ist im oberen Vorschubbereich begrenzt durch die Spanformergeometrie. (Maximaler Vorschub für einen 6 mm breiten Schneideinsatz mit Spanformer F ist 0.3 mm.) Spanformertyp P Dieser Spanformertyp ist verfügbar bei den CUT-GRIP Schneideinsätzen GIP. Die zweiseitigen, geschliffenen GIP Schneideinsätze sind besonders leistungsstark beim Drehen mit mittleren bis hohen Vorschubwerten, speziell über 0.25 mm bei relativ geringem Leistungsbedarf. Der Spanformertyp P ist vergleichbar mit der ISO-Standardtype M, einem offenen Spanformerdesign. Generell ist der Spanbruchbereich abhängig von der Schneideinsatzbreite und dem Eckenradius; siehe Diagramm. Wird die Breite des Schneideinsatzes bestimmt, muss der Spanbruchbereich berücksichtigt werden. Schmale Schneideinsatzbreiten sind für niedrige Vorschübe und geringe Schnitttiefen bestimmt.
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