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FR%u00c4SEN BOHREN DREHEN STECHEN INDUSTRIENPRAXISDie eingesetzten Werkzeuge mit Stahlgeometrie erzeugtensch%u00f6n geformte, kurze Sp%u00e4ne, die sich leicht evakuieren lassen.Bei den Tests zeigte sich, dass Standardwerkzeuge von ISCAR wie der LOGIQ6TURN hervorragend im bleifreien Material funktionieren.Knobelten in ISCARs TechCenter gemeinsam an den passenden Werkzeug-L%u00f6sungen f%u00fcr die Zerspanung von bleifreiem Messing (v.l.): Maschinenbediener Thomas Eiberle, Prozessingenieur Angelos Tanios, beide Wieland, AnwendungstechnikerMartin Staudacher, Marco Huck, Application Engineer im TechCenter, beide ISCAR, Christian Erb, Application Engineer bei Wieland, Florian Sch%u00f6ffler, Beratung und Verkauf bei ISCAR, Werner Lederbogen, Arbeitsvorbereitung bei Wieland und J%u00f6rgHuber, Application Engineer im TechCenter bei ISCAR.Besprechen letzte Details bei Einsatz der PENTA 27 (v.l.): Maschinenbediener Thomas Eiberle, Christian Erb, Application Engineer, Prozessingenieur Angelos Tanios, alle Wieland, Marco Huck, Application Engineer im TechCenter, Florian Sch%u00f6ffler, Beratung und Verkauf, J%u00f6rg Huber, Application Engineer im TechCenter, alle ISCAR, sowie Werner Lederbogen, Arbeitsvorbereitung bei Wieland.Nichtsdestotrotz stellen bleiarme oder -freie Werkstoffe Herausforderungen an den Zerspanprozess, um die au%u00dferordentliche Performance bleihaltiger Werkstoffe zu erreichen.%u201eBei Tests beobachteten wir teilweise einen erh%u00f6hten Verschlei%u00df an den Schneiden, und es bildeten sich stellenweis Grate an Bauteilen%u201c, sagt Christian Erb, Application Engineer bei Wieland. %u201eKritisch ist auch, dass lange Sp%u00e4ne entstehen k%u00f6nnen, die sich um Werkzeuge wickeln, den Prozessraum in der Maschine verstopfen und schlie%u00dflich auch das Entfernen der Sp%u00e4ne aus der Anlage erschweren.%u201c Dem Team um Christian Erb und Angelos Tanios war klar, dass sich auch das bleifreie Material wirtschaftlich und prozesssicher bearbeiten lassen m%u00fcsste %u2013 mit dem passenden Werkzeug. Deshalb wandten sie sich an ihren langj%u00e4hrigen Werkzeugpartner ISCAR und schilderten Florian Sch%u00f6ffler, Beratung und Verkauf, und Anwendungstechniker Martin Staudacher das Thema.Da noch nicht viele Unternehmen mit dem neuen bleifreien Messing arbeiten, fehlten auch den Werkzeugspezialisten Erfahrungswerte f%u00fcr Empfehlungen. %u201eAber wir haben f%u00fcr solche F%u00e4lle ja ein Ass im %u00c4rmel %u2013 unser TechCenter in Ettlingen%u201c, sagt Florian Sch%u00f6ffler.Auf dem bestens ausgestatteten %u201eSpielplatz f%u00fcr gro%u00dfe Jungs%u201c testet ISCAR einerseits die eigenen Produkte, l%u00f6st aber andererseits vor allem auch die technischen Probleme seiner Kunden. %u201eAlso luden wir das Wieland-Team nach Ettlingen ein, um gemeinsam L%u00f6sungen auszuknobeln%u201c, sagt Martin Staudacher. %u201eIm TechCenter konnten wir ausprobieren, was am besten funktioniert. Probieren geht ja erfahrungsgem%u00e4%u00df %u00fcber studieren.%u201cDas TechCenter birgt die L%u00f6sungIn der ecoline-Familie von Wieland finden sich Legierungen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften, um die verschiedenen Anforderungen der Anwender abzubilden. F%u00fcr die Versuche im TechCenter stellten die Materialexperten aus Ulm Drei-Meter-Stangenmaterial aus eco SZ3 (CuZn40SiP) in Durchmessern von 26 und 38 Millimetern zur Verf%u00fcgung. %u201eWir haben uns f%u00fcr diese Legierung entschieden, weil sie in ihren Eigenschaften den weit verbreiteten Messingen CW614 und CW617 am n%u00e4chsten kommt%u201c, sagt Christian Erb. %u201eSo k%u00f6nnen wir einen breiten Anwendungsbereich abdecken.%u201c55

