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Volker Labrenz, Vertriebstechniker, ISCAR Austria GmbHDieses Projekt zeigt, was m%u00f6glichist, wenn man Werkzeug, Maschine und Anwendung von Anfang an gemeinsam denkt.Vegu hat den Mut gehabt, neue Wege zu gehen %u2013 und wir freuen uns, sie mit unserem Know-how und den passenden Werkzeugl%u00f6sungen dabei zu begleiten.Exakte 90-Grad-SchulternDie restlichen Fl%u00e4chen werden bei Vegu mit dem Eckfr%u00e4ser HM390 FTP D50-JHP gefertigt. Das System aus der HELI3MILL-Serie %u00fcberzeugt mit einem deutlich geringeren Schnittdruck als klassische APKT-Systeme %u2013 ein Vorteil, der nicht nur die Maschine schont, sondern auch die Bauteilgenauigkeit bei d%u00fcnnwandigen Konturen steigert. %u201eDer HM390 erzeugt exakte 90-Grad-Schultern und verf%u00fcgt %u00fcber drei Schneidkanten je Platte, was die Wirtschaftlichkeit zus%u00e4tzlich verbessert%u201c, betont Labrenz.Die gezielte K%u00fchlmittelzufuhr der JHP-Linie (Anm.: im 3D-Druck-Verfahren hergestellt) reduziert die W%u00e4rmeentwicklung in der Schnittzone signifikant und f%u00fchrt dadurch zu einer deutlich verl%u00e4ngerten Werkzeugstandzeit. Der modulare Aufbau des Eckfr%u00e4ssystems von ISCAR erm%u00f6glicht Eins%u00e4tze mit Durchmessern acht bis 200 Millimeter mit sechs unterschiedlichen Wendeschneidplattengr%u00f6%u00dfen %u2013 ideal f%u00fcr variierende Bearbeitungsstrategien in der Serienfertigung.Nutbearbeitung im DoppelpackIn einem der Bauteile m%u00fcssen auch Nuten eingebracht werden. Dazu setzt Vegu den Scheibenfr%u00e4ser SDN D125 aus der TANGSLOT-Familie ein.Das Werkzeugpaket, bestehend aus zwei dreiseitig schneidenden Scheibenfr%u00e4sern, bearbeitet bei Vegu simultan zwei Nuten mit sieben Millimtern Breite und 25 Millimetern Tiefe in einem einzigen Bearbeitungsschritt. %u201eDie innovativen Schneidengeometrien und die vier nutzbaren Schneidkanten pro Platte erm%u00f6glichen einen weichen Schnitt, senken den Leistungsbedarf der Maschine und erzielen eine hohe Prozesssicherheit auch bei tiefer Zustellung%u201c, so Labrenz weiter.Zukunftssicher durch partnerschaftliche EntwicklungF%u00fcr Vegu markiert dieses Projekt nicht nur den Einstieg in die Fr%u00e4stechnologie, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung hochautomatisierter Fertigung. Die Investition in die HermleAnlage und das Zusammenspiel mit ISCAR erm%u00f6glichen eine wirtschaftliche Produktion sicherheitskritischer Komponenten %u2013 %u201eMade in Austria%u201c, prozesssicher und hochpr%u00e4zise. %u201eWir sehen in dieser L%u00f6sung ein absolut zukunftsf%u00e4higes Modell%u201c, res%u00fcmiert Dominik Velikonja. %u201eProjekte wie diese k%u00f6nnen nur durch eine optimale Auslegung der Fertigungsl%u00f6sung inklusive Bearbeitungsstrategie funktionieren. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, nicht zuletzt aufgrund der ausgezeichneten Betreuung seitens ISCAR mit entsprechendem Fr%u00e4s-Know-how.%u201c Die n%u00e4chste Hallenerweiterung bei Vegu ist bereits im Gange %u2013 mit dem Ziel, zus%u00e4tzliche Kapazit%u00e4ten f%u00fcr neue Projekte zu schaffen. Die intensive Zusammenarbeit mit ISCAR wird dabei auch k%u00fcnftig eine wichtige Rolle spielen.Video zur ReportageSchruppen, schlichten, schultern: Der Eckfr%u00e4ser HM390 FTP D50 von ISCAR bringt exakte 90-Grad-Schultern, geringe Schnittkr%u00e4fte und hohe Wirschaftlichkeit direkt an das Bauteil %u2013optimal abgestimmt auf die Anforderungen der automatisierten Fertigung bei Vegu.Der FDN D125 Scheibenfr%u00e4ser im Nahblick %u2013 mit geschliffenen Schneiden, innovativer Geometrie und vier nutzbaren Schneidkanten ideal f%u00fcr pr%u00e4zise Nutbearbeitungen bei minimalem Schnittdruck.8

