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TECHNOLOGIEFR%u00c4SEN BOHREN DREHEN STECHEN INDUSTRIENZur effizienten Zerspanung von geh%u00e4rteten Materialien, Superlegierungen und Gusseisen kommen Keramik-Schneidstoffe zum Einsatz.Mit ISCARs neuen CERMTURN-Drehwerkzeugen k%u00f6nnen Anwender die Schneidkeramikenflexibel, einfach und wirtschaftlich beim Drehen einsetzen.Str%u00f6mungsoptimierte interneK%u00fchlmittelkan%u00e4le und exakt ausgerichtete KSS-Austritte bringen den K%u00fchlschmierstoff genau dorthin, wo die W%u00e4rme entsteht: zwischen Span und Schneide.Anwender die Schneidkeramiken flexibel, einfach und wirtschaftlich beim Drehen einsetzen. Die CAMFIX- und Schaftwerkzeuge besitzen Wechselkassetten f%u00fcr Schneidplatten aus Keramik und Hartmetall. Zerspaner sind mit dem jetgek%u00fchlten Werkzeug hochflexibel und k%u00f6nnen mit einem Halter und den unterschiedlichen, stabil geklemmten Kassetten mehrere Plattenoptionen nutzen. Der Schneidstoff findet auch in der Guss- sowie der Hartbearbeitung und %u00fcberall dort Verwendung, wo hohe Temperaturen sowie extreme Belastungen auftreten und zugleich eine hohe Produktivit%u00e4t erzielt werden soll. %u201eMit Hartmetall-Schneidstoffen lassen sich ISO-Sund -K-Werkstoffe prozesssicher bearbeiten.Mit Keramiken haben Anwender die M%u00f6glichkeit, die Produktivit%u00e4t dieser Prozesse deutlich zu steigern%u201c, fasst Antonia Splettst%u00f6%u00dfer zusammen. In der Praxis bedeutet das: Wo es wirtschaftlich und technologisch sinnvoll ist, werden Hartmetall-Schneiden durch Keramik ersetzt.Know-how f%u00fcr die ZerspanerDamit kommen auch Unternehmen mit diesem Schneidstoff in Ber%u00fchrung, die mit seinem Einsatz bislang noch keine oder nur wenig Erfahrung haben. %u201eViele Neu-Anwender sind mit Hartmetall gro%u00df geworden und kennen sich mit seiner Nutzung bestens aus%u201c, sagt Antonia Splettst%u00f6%u00dfer. %u201eNur funktioniert Keramik leider v%u00f6llig anders.%u201cEin Beispiel: W%u00e4hrend bei Hartmetall eine Reduktion der Schnittgeschwindigkeit oft hilft, die Standzeit zu erh%u00f6hen, weil so weniger W%u00e4rme in der Zerspanzone entsteht, gilt bei Keramik genau das Gegenteil. %u201eHier sind hohe Temperaturen sogar erw%u00fcnscht, weil der zu zerspanende Werkstoff des Bauteils weicher wird. Das widerspricht der Intuition vieler Zerspaner %u2013 sie m%u00fcssen oft die Schnittgeschwindigkeit steigern, um l%u00e4ngere Standwege zu erzielen%u201c, erkl%u00e4rt die Expertin. Um Anwender optimal zu unterst%u00fctzen, hat ISCAR ein eigenes Keramik-, CBN- und PKD-Kompetenzteam aufgebaut, das auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und fundiertem Fachwissen arbeitet. Es begleitet Kunden bei der Auswahl des passenden Schneidstoffs, bietet individuelle Schulungen und vermittelt praxisnahes Wissen %u2013 von den Grundlagen %u00fcber Werkstoffkundebis hin zu konkreten Tipps und Troubleshooting-Methoden.Antonia Splettst%u00f6%u00dfer vom BusinessDevelopment bei ISCARMit HartmetallSchneidstoffen lassen sich auch ISO-S- und -KWerkstoffe prozesssicher bearbeiten. Mit Keramiken haben Anwender die M%u00f6glichkeit, die Produktivit%u00e4t dieser Prozesse deutlich zu steigern.41

